Das Bankgeheimnis in Luxemburg, der Schweiz und in Deutschland

Das Bankgeheimnis, ja was ist das überhaupt? Ursprünglich war es wohl die Zusicherung eines Bankers oder Geldverwalters, wahrscheinlich zur Zeit der Fugger, über alle kundenbezogenen Tatsachen und Wertungen Verschwiegenheit zu bewahren. Was heißen sollte, dass der Bankier nicht am Stammtisch jedem alles erzählen hätte sollen. Im Deutschland hat man es seit dem Mittelalter nicht geschafft das Bankgeheimnis rechtlich zu regeln, so etwas braucht ein Rechtsstaat wie Deutschland eben auch nicht. Es steht sowieso mit dem Interesse des Staates im Konflikt, alles zu wissen hinsichtlich der Steuerpflicht des jeweiligen Bankkunden. Auch steht es im Konflikt mit den Interessen des jeweils einzelnen Beamten, über seine unmittelbaren Nachbarn alles zu wissen. Deshalb kann jeder deutsche Beamte mit ein paar Tastendrücken, jeweilige Kontostände eines jeden Deutschen abfragen, oder etwa nur die Finanzbeamten?

Sowohl Deutschland, Luxemburg und die Schweiz sind natürlich Rechtsstaaten, was für jeden ermittelnden Polizisten in enem solchen Land bedeutet, dass das Bankgeheimnis ebenfalls nicht gilt, denn in der Regel wird jede Bank in einem solchen Staat jede Auskunft sofort geben, sobald im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens eine Anfrage an eine Bank gestellt wird. Ein Ermittlungsverfahren ist schnell erzeugt, benötigt man hinsichltich des Staates Informationen über einen Bürger.

Also, vergessen wir das mit dem Bankgeheimnis, da gibt es nichts.

Offensichtlich gibt es noch Unterschiede beim Bankgeheimnis in den jeweiligen Ländern, was wir aber für ein Gerücht halten.

Wie sieht es eigentlich mit dem Bankgeheimnis in Singapur oder Hongkong aus? Hier ist wahrscheinlich der Schutz durch die Sprachbarriere höher als durch das dortige angebliche Bankgeheimnis.

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